SCHUFA Score für Banken: wie der Score die Kreditvergabe beeinflusst

Was verbirgt sich genau hinter dem SCHUFA-Score?

Welchen Wert muss der Banken Score mindestens erreichen, damit eine Kreditchance gegeben ist?

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In diesem Beitrag wollen wir einen Überblick über die unterschiedlichen Scores der SCHUFA geben und erläutern, unter welchen Voraussetzungen ein SCHUFA Score gut oder schlecht ist.

Welche Maßnahmen Verbraucher ergreifen können, um Basisscore und Branchenscores zu verbessern, erklären wir in einem gesonderten Beitrag.

Ein anderer Beitrag befasst sich mit den unterschiedlichen Selbstauskünften und dem Inhalt der Auskunft, die die Banken vor Kreditvergabe erhalten.

Nur knapp 50 % der Verbraucher wissen überhaupt, dass ihnen einmal jährlich eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA und bei anderen Wirtschaftsauskunfteien zusteht.

Seit der Datenschutznovelle heißt diese kostenlose Auskunft Datenkopie nach Paragraf 15 DS-GVO. Sie kann mehrmals im Jahr eingeholt werden. Allerdings dürfen Wirtschaftsauskunfteien die Datenkopie verweigern, wenn sie missbräuchlich oft angefordert wird.

Regelmäßige Selbstauskünfte sind unverzichtbar, um die Richtigkeit der in die Scoreberechnung einfließenden Daten zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung des SCHUFA Scores einleiten zu können.

Was ist Scoring

Mit Scoring soll eine zielgenaue Prognose zukünftiger Ereignisse ermöglicht werden.

Geht es um die Erfüllung von Verträgen, beispielsweise von Kreditverträgen, wird mit Scoringverfahren die Wahrscheinlichkeit ermittelt, ob eine bestimmte Person ihren Verpflichtungen nachkommt oder nicht.

Scoring ist ein statistisches Verfahren.

Nach einem bestimmten Algorithmus werden abstrakte Risikoprofile gebildet und dafür die Kreditausfallwahrscheinlichkeit ermittelt.

Verbraucher mit den gleichen Merkmalen werden der entsprechenden Risikogruppe zugeordnet.

Auf persönliche Daten, wie die ganz persönliche Kredithistorie, kommt es nur insofern an, als sie Kriterien der Zuordnung sind.

Der einzelne Verbraucher teilt das Schicksal seiner abstrakten Risikogruppe, selbst wenn er bestimmte Eigenschaften ausweist, die das bei individueller Betrachtung nicht rechtfertigen würde.

Beispiel (stark vereinfacht):

Es wird eine Personengruppe gebildet mit folgenden Merkmalen: weiblich, 45 Jahre, unverheiratet, angestellt, zwei Girokonten, ein Handyvertrag, zwei erledigte Vorkredite und ein laufender Kfz Leasingvertrag.

Für diese Gruppe wird eine Kreditausfallwahrscheinlichkeit von 5 % festgestellt.

Eine Verbraucherin, die genau diese Merkmale aufweist, wird dieser Gruppe zugeordnet, und ihre Kreditausfallwahrscheinlichkeit wird ebenfalls auf 5 % festgesetzt.

Unberücksichtigt bleiben bestimmte individuelle Verhältnisse, wie ein hohes Einkommen oder ein gutes Vermögen.

Diese Daten können die Kreditausfallwahrscheinlichkeit verringern. Sie bleiben aber schon deshalb außen vor, weil die SCHUFA sie nicht kennt.

Welche Daten berücksichtigt die SCHUFA?

Die Wirtschaftsauskunftei kann nur solche Daten berücksichtigen, von denen sie Kenntnis hat.

Das sind persönliche Daten, von den Vertragspartnern gelieferte Informationen über Verträge und über deren Erfüllung und Nichterfüllung sowie Daten aus amtlichen Verzeichnissen und Mitteilungen.

SCHUFA und andere Auskunfteien sind nicht verpflichtet. den Algorithmus offenzulegen.

Das Verfahren muss aber dem Stand „von Wissenschaft und Technik“ entsprechen. Es muss also geeignet sein, Prognosen über die Kreditausfallwahrscheinlichkeit zu ermitteln.

Wirtschaftsauskunfteien sind also nicht völlig frei in der Auswahl der Mittel. Sie unterliegen der Kontrolle der zuständigen Aufsichtsbehörden (zum Beispiel der Datenschutzbeauftragten).

Gegenüber diesen Behörden muss das Verfahren offengelegt werden, und es wird auf datenschutzrechtliche Zulässigkeit geprüft.

Da die SCHUFA den Verbrauchern gegenüber nicht mit offenen Karten spielt und auch nicht gesetzlich dazu verpflichtet ist, können exakte Angaben über die verwendeten Daten nicht gemacht werden.

Wahrscheinlich sind folgende Daten relevant:

  1. 1
    Alle persönlichen Daten wie Geburtsdatum, Geschlecht, Geburtsort, frühere Anschriften und aktuelle Anschriften. Das Umzugsverhalten kann in die Ermittlung von Scorewerten einbezogen werden.
  2. 2
    Vertragsabschlüsse nach Gegenstand und Vertragsbedingungen. Berücksichtigt werden Verträge und Konten, insbesondere Kreditverträge, Kreditkarten, Girokonten, Leasingverträge, Versicherungsverträge, Telekommunikationsverträge oder Kundenkonten bei Handel und Versandhandel, sowie Konten bei Onlinehändlern.
  3. 3
    Vertragswidriges Verhalten wie Zahlungsausfälle, Mahnungen, titulierte Forderungen, Erledigung der Forderung.
  4. 4
    Missbrauch von Konten und Kreditkarten nach Sperrung.

Wie steht es mit Rücklastschriften? Können Rücklastschriften den SCHUFA Score beeinflussen?

Das ist nicht der Fall. Rücklastschriften selbst werden nicht gemeldet. Erst nachdem zwei Mahnungen erfolglos waren und ein SCHUFA Eintrag angekündigt wurde, erfolgt eine Meldung.

Die Meldung betrifft aber nicht die Rücklastschrift und geht auch nicht von der Bank aus. Sie wird vom Inhaber der nicht bezahlten Forderung veranlasst.

Bereinigen Sie deshalb zurückgegangene Lastschriften so schnell wie möglich, um einen SCHUFA Eintrag zu vermeiden.

Eine andere Frage ist, wie Kreditgeber mit Rücklastschriften umgehen. Zurückgegangene Lastschriften schließen eine Kreditvergabe häufig aus.

Da sich Rücklastschriften aus der SCHUFA nicht ergeben, ermittelt die Bank selbst. Ein Grund, weswegen häufig die vollständigen Kontoauszüge der letzten Monate dem Antrag beigefügt werden müssen, ist die Überprüfung auf Rücklastschriften.

Eintragungen in amtliche Verzeichnisse wie eidesstattliche Versicherung, Haftbefehl, Eintragungen im Zusammenhang mit Insolvenzverfahren, wie die Einstellung von Insolvenzverfahren mangels Masse.

Die SCHUFA verzichtet nach eigener Aussage auf Social Scoring.

Beim sehr umstrittenen Social Scoring wird das Verhalten von Verbrauchern auf sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook ausgewertet. Daraus werden Rückschlüsse auf die Erfüllungswahrscheinlichkeit abgeleitet.

Berücksichtigt werden ebenso wenig konkrete Namen oder soziale Daten wie Religion und Nationalität.

Geodaten (Geoscoring) werden grundsätzlich nicht berücksichtigt.

Beim Geoscoring wird vom Wohnumfeld auf die Kreditausfallwahrscheinlichkeit geschlossen.

Geodaten werden jedoch einbezogen, wenn ein Vertragspartner es ausdrücklich wünscht und/oder wenn zu einem bestimmten Verbraucher keine Daten vorliegen.

Bei anderen Auskunfteien wird Geoscoring angewandt. Ein Beispiel ist Infoscore. Die Scorewerte werden vornehmlich anhand von personenbezogenen Daten und Anschriftendaten ermittelt.

Dieses preisgünstige Verfahren ist möglich, weil Infoscore auf die Risikobewertung bei Massengeschäften wie Warenverkäufe ohne Vorkasse oder Kredite bei Händlern spezialisiert ist.

Die Genauigkeit einer Prognose hängt vom Umfang der für die Auswertung zur Verfügung stehenden Daten ab.

Gegenüber anderen Auskunfteien hat die SCHUFA hier die Nase vorn. Sie kann auf knapp 900 Millionen Daten zurückgreifen.

Daneben ist die Prognosegenauigkeit abhängig vom Umfang des Datensatzes über eine bestimmte Person.

Je mehr Daten für eine bestimmte Person zur Verfügung stehen, desto genauer kann die Zuordnung zu einer bestimmten Risikogruppe erfolgen.

Basisscore: wichtige Information für Verbraucher

Der Basisscore trifft Aussagen über die generelle Erfüllungszuverlässigkeit eines bestimmten Verbrauchers, der einer bestimmten Risikogruppe zugeordnet ist.

Bei der Berechnung des individuellen Basisscores wird das bei der SCHUFA übliche Verfahren verwandt.

Anders als bei Branchenscores werden aber alle Daten neutral gewichtet und nicht in Bezug zu einzelnen Branchen wie Kreditgeschäft, Telekommunikationsgeschäft oder Handel gesetzt.

Basisscores sind also branchenneutral.

Gemessen wird ein Wert zwischen 0 % (niedrigster Wert) und 100 % (höchster Wert).

Der höchste Wert ist theoretisch. Eine sehr geringe Ausfallwahrscheinlichkeit ist immer gegeben, weil Personen sterben können.

Er dient der Selbsteinschätzung und ist Teil der SCHUFA Selbstauskunft. Der Basisscore ist nicht in den Auskünften an die Vertragspartner enthalten.

Der Wert wird alle drei Monate kurz nach Quartalsbeginn aktualisiert.

Für Verbraucher besonders interessant ist die sich aus dem Score ergebene allgemeine Ausfallwahrscheinlichkeit:

Scorewert

Ausfallwahrscheinlichkeit

> 97,5 %

Sehr geringes Risiko

90 % - 95 %

Geringes bis überschaubares Risiko

80 % - 90 %

Zufriedenstellendes bis erhöhtes Risiko

50 % - 80 %

Sehr hohes Risiko

< 50 %

Kritisches Risiko

Wann ist ein SCHUFA Basisscore schlecht und welcher Basisscore ist (noch) gut?

Lassen wir eine andere, zugegebenerweise etwas veraltete Tabelle auf uns wirken. Die Aufstellung stammt aus einer Untersuchung des unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein:

Basisscore und Risikoeinstufung

Scorewerte und Risikoeinstufung 2010 und 2009

Richtig gut ist der Basisscore bei einem Wert besser als 97,5 %. Nach der Tabelle von 2010 erreichen ca. 43 % der in der SCHUFA verzeichneten Verbraucher diesen Wert. Die Ausfallwahrscheinlichk ist gering.

Mit einem Basisscore darunter bis zu einem Wert von 95 % braucht man sich keine wirklichen Sorgen zu machen.

Ein solcher Scorewert ist nicht berauschend aber noch o. k. Die Ausfallwahrscheinlichkeit ist gering bis überschaubar. Immerhin befindet man sich noch in guter Gesellschaft mit ca. 54 % der bei der SCHUFA registrierten Verbraucher.

Bei einem Score unter 95 % wird die Sache kritisch. Jetzt gehört man zur unteren Hälfte und hat nur noch einen zufriedenstellenden bis sehr kritischen Scorewert.

Ein niedriger Basisscore signalisiert niedrige Branchenscores. Der für bankenrelevante Branchenscore wird nicht besonders gut ausfallen. Und eine Kreditvergabe wird erschwert.

Bei einem Basisscore unter 95 % sollten Maßnahmen zur Verbesserung der Scorewerte ergriffen werden. Informationen dazu stellen wir auf einem gesonderten Beitrag zur Verfügung.

Branchenscores für Banken und andere wichtige Branchen

Die Bereitschaft, vertragliche Verbindlichkeiten zu erfüllen, ist abhängig von der Art der eingegangenen Verbindlichkeit.

Kommt es zu finanziellen Engpässen, werden die Verpflichtungen aus „lebenswichtigen“ Verträgen vordringlich erfüllt. Die Schulden aus weniger wichtigen Verträgen werden am ehesten nicht beglichen.

Das ist ein Grundgedanke für die Entwicklung spezieller Branchenscores.

Beispiel: Ein Verbraucher hat eine Hypothek, mit der er sein Eigenheim finanziert hat. Daneben läuft noch ein Autokredit und schließlich gibt es noch einen offenen Ratenkauf sowie ein paar Handyverträge.

Kommt es zu finanziellen Engpässen, werden wahrscheinlich zunächst die Verpflichtungen aus dem Ratenkauf und den Handyverträgen nicht mehr erfüllt. Das Auto wird für den Weg zur Arbeit benötigt. Und die Hypothek finanziert das Haus, in dem die Familie lebt.

Hier sind die Tabellen für die wichtigsten Branchenscores. Wiedergegeben ist der Stand vom Mai 2020.

Die SCHUFA Branchenscores sind die genauesten in Deutschland. Der Grund ist die große Datenmenge von über 800 Millionen Daten. Zudem verfügt die SCHUFA über eine 20-jährige Erfahrung in der Berechnung von Scorewerten.

Die Algorithmen für die Ermittlung der Scores werden ständig weiterentwickelt und verfeinert. Augenblicklich sind die SCHUFA-Branchenscores 3.0 aktuell.

Die neueste Version für die Branchenscores können Sie auf der Webseite der SCHUFA einsehen.

SCHUFA Branchenscore für Banken:

Screenshot vom Schufa Score Banken

SCHUFA Bankenscore

Welche Ratingstufe muss wenigstens erreicht werden, damit ein Kredit vergeben wird? Banken behandeln diese Frage unterschiedlich.

Die Vergaberichtlinien stellen im Übrigen nicht nur auf den festgestellten Scorewert ab. Wichtig sind daneben die Einkommens- und Vermögensverhältnisse, mögliche Sicherheiten und anderes.

Es gibt Banken, die vergeben nur Darlehen, wenn wenigstens die Ratingstufe D erreicht wird. Andere Banken vergeben noch Kredite bis zur Ratingstufe H.

Seriösen Kreditvermittlern, wie unserer Empfehlung Creditolo, gelingt es vielleicht sogar, Kunden mit schlechteren Ratingstufen zu Krediten zu verhelfen.

Hin und wieder mag es sogar möglich sein, Darlehen trotz offener Negativmerkmale zu erhalten, sofern es sich dabei um „leichte“ Schufadellen handelt.

Andere Wirtschaftsauskunfteien ermitteln ebenfalls Scorewerte. Beispielsweise gibt es einen Bonitätsscore von Creditreform (Boniversum). Die Scoretabelle ist auf der Plattform von bonify veröffentlicht:

Scorewert

Rückzahlungswahrscheinlichkeit

Bonify Bewertung

994 bis 1.079

98,67 %

Hervorragend

979 bis 993

97,74 %

Sehr gut

966 bis 978

96,98 %

Sehr gut

954 bis 965

96,67 %

Gut

942 bis 953

96,20 %

Gut

926 bis 941

94,76 %

Durchschnitt

904 bis 925

90,60 %

Durchschnitt

862 bis 903

89,69 %

Ausbaufähig

820 bis 861

80,41 %

Ausbaufähig

562 bis 819

74,33 %

Ausbaufähig

280 bis 561

68,16 %

Ausbaufähig

1 bis 279

61,78 %

Ausbaufähig

0

Die Boniversum Scoretabelle hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem SCHUFA Basisscore.

Bis zu einem Wert von etwa 95 % Rückzahlungswahrscheinlichkeit oder, wie der SCHUFA Basisscore es nennt, geringes bis überschaubares Risiko, haben Verbraucher keine Probleme.

Fallen die Werte unter diesen Prozentsatz, sind Verbesserungsmaßnahmen erforderlich.

SCHUFA Score für das Hypothekargeschäft:

SCHUFA Score Hypothekargeschäft Screenshot

Schufascore für das Hypothekargeschäft

Beim Hypotheken-Score sind dieselben Zusatzmeldungen möglich wie beim Kreditscore.

Welcher Schufascore ist für eine Baufinanzierung erforderlich? Eine generelle Antwort auf diese Frage wird man nicht finden.

Die Grenzbonität wird im Einzelfall durch eine Reihe von Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Einkommensverhältnisse, die Werthaltigkeit des zu finanzierenden Grundstücks, die vereinbarte Anfangstilgung und das vorhandene Eigenkapital.

Je mehr Eigenkapital beispielsweise zur Verfügung steht und je höher die Anfangstilgung ist, desto eher wird die Bank bereit sein, Hypothekenkredite selbst bei nicht zu guten Scorewerten auszugeben.

Letztlich sind die Vergaberichtlinien der einzelnen Bank entscheidend. Die Richtlinien unterscheiden sich von Bank zu Bank und werden an Kunden nicht bekannt gegeben.

SCHUFA Branchenscore für Versandhandel und E-Commerce:

SCHUFA Scoretabelle Versandhandel und E-Commerce

Schufascore für Versandhandel und E-Commerce

SCHUFA Branchenscore für Telekommunikationsunternehmen (Handy, Smartphone):

SCHUFA Scoretabelle Telekommunikation

SCHUFA Score für Telekommunikationsunternehmen

Branchenscores Genauigkeit & Gini-Koeffizient

Wie genau können Branchenscores die Kreditausfallwahrscheinlichkeit bei einem bestimmten Verbraucher einschätzen? Die Frage der Prognosequalität versucht der sogenannte Gini-Koeffizient zu beantworten.

Diese Kennzahl misst die sogenannte Trennschärfe in Prozent. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Verbraucher der Ratingstufe B und nicht der Ratingstufe A oder der Ratingstufe C oder einer anderen Ratingstufe angehört?

Hier der Gini-Koeffizient für die oben wiedergegebenen Branchenscores:

  1. 1
    Banken: 62,5 %.
  2. 2
    Hypothekargeschäft: 56,0 %.
  3. 3
    Versandhandel, E-Commerce: 71,1 %.
  4. 4
    Telekommunikation: 65,2 %.

Darüber, wie überzeugend diese Werte sind, lässt sich streiten.

Die SCHUFA selbst weist darauf hin, dass die Branchenscores nur dann am effektivsten sind, wenn Sie zusätzlich mit anderen Daten, die dem Unternehmen zur Verfügung stehen, als Teilinformation in einen unternehmensspezifischen Scorewert einfließen.

Was bedeuten Ratingstufe und Risikoquote?

Die SCHUFA ordnet den Punktzahlen und den Risikoquoten Ratingstufen von A bis M (keine offenen negativen Merkmale) N bis P (offene negative SCHUFA Eintragungen) zu.

Die Risikoquote gibt die Wahrscheinlichkeit in Prozent an, mit der es zu einem Zahlungsausfall kommen kann.

Verbraucher können der Weitergabe von Scorewerten widersprechen. Branchenscores werden nach einem Widerspruch an Partnerunternehmen nicht weitergeleitet.

Allerdings wird ein Widerspruch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Folge haben, dass Banken und andere Unternehmen, die Daten der SCHUFA nutzen, zu einem Vertragsabschluss nicht mehr bereit sein werden.